zithini ezintsha? - Kapstadt, Afrika Blog
Archiv Juni 2006

Robben Island

Heute sind wir in aller Herr-Gotts-Frühe zum Clocktower aufgebrochen, um ja das erste Boot nach Robben Island, der Gefängnisinsel, auf der Nelson Mandela gefangen gehalten wurde, zu kriegen. Leider ist das schon voll und wir müssen eine Stunde später fahren und den vollen Preis von 150 Rand (ca. 18 Euro) berappen. Die Bootsfahrt ist alles andere als entspannt, da der Skipper Vollgas gibt, was in Kombination mit dem Wellengang zu einer unfreiwilligen 45 minütigen Achterbahnfahrt für den Magen wird. Auf der Insel angekommen werden wir in einen Bus verfrachtet und an allen sehenswürdigen Orten auf der Insel vorbeigefahren. Begleitet wird dies von Kommentaren des wohl lustigsten Südafrikaners, den ich bisher getroffen wurde, der als Touristenführer arbeitet und einer der Ex-Häftlinge, die wegen Mitwirkung am Befreiungskampf Südafrikas eingesperrt wurden, ist. Danach geht es zu Fuss weiter mit einem anderen Führer, ebenfalls ein Ex-Häftling, der uns durch das Gefängniss führt. Hierbei sehen wir auch Nelson Mandelas Zelle. Da die Schilderungen aus erster Hand kommen, kann man sich sehr gut ein Bild davon machen, wie es gewesen sein muss, zur Zeit der Apartheid im Gefängnis für politische Gegner der damaligen Regierung. Nach der Führung durchs Gefängnis haben wir noch etwas Zeit, die Insel zu erkunden und treffen, wie es der Zufall will, auf unsere Freunde die afrikanischen Pinguine. Dann gehts zurück aufs Festland, wo wir von zwei Robben in Emfang genommen werden, die gerade ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen, dem sich Kratzen.

clocktower

 

boot

 

kirche nummer eins

 

kirche nummer zwei

 

gruppenzelle

 

Nelson Mandelas Gefaengniszelle

 

Pinguine

 

Kratz Dich, Robbe!

Robbeninsel

Es ist Wochenende und die Unternehmungslust machts sich breit. Irgendwie werde auch ich immer mehr davon angesteckt ;) Es geht nach Hout Bay, wo man für 4 Euro eine Schiffahrt buchen kann, die zu einer Robbenkolonie geht. Das Schiff hatte sogar einen coolen Glassboden, furch den man den Meeresgrund betrachten konnte. In meiner Zeit hier habe ich ja nun schon einige Robben gesehen und bin zu dem Schluss gekommen, dass diese Tiere tatsächlich 50 % ihrer Zeit damit beschäftigt sind, sich zu kratzen. Den Rest der Zeit verbringen sie damit langsam zu schwimmen und sich dabei immer zu rollen; das sieht so ähnlich aus, wie wenn sich Schweine suhlen.

hafen

 

boot

 

berg

 

robben

 

fenster

 

robben anni jano

Tafelberg

Endlich ist es soweit. We are going to Table Mountain! About time. Von unserem Haus sind es ca. 15 Minuten bis zur höchstmöglichen mit dem Auto erreichbaren Stelle. Ways are short in Cape Town. Von dort fahren wir mit der Seilbahn auf die Spitze, die man nich wirklich Spitze nennen kann. Das liegt daran, dass der Tafelberg ungleich anderer Berge oben drauf flach ist. Auf dieser "Tafel" kann man dann nach Herzenslust umher wandern. Danach gehts noch gepflegt an den Strand im Norden. Von dort kann man den Tafelberg auch noch mal gut sehen.

seilbahn

 

seilbahn

 

spalt

 

klettermaxe

 

wings

 

stranda

 

strandaj

Archiv Juni 2006