zithini ezintsha? - Kapstadt, Afrika Blog
Archiv 2006

Swaziland

Ich kann mich noch daran erinnern, wie Feller, Heini und ich in der 8. Klasse im Erdkundeunterricht in einem langweiligen Moment ueber die witzigen Namen von Laendern gemacht haben, die so abgelegen und klein sind, dass man sie eh nie erreicht. Tja, und Swaziland war eines von ihnen... Wir bleiben jedoch nur eine Nacht, weil wir schleunigst nach Nelsbruik muessen, damit wir unsere Krüger Nationalpark Tour beginnen koennen.

Durban

Von einer der aermsten Regionen in eine der reichsten Staedte. Durban ist die groesste Hafenstadt und versorgt ganz Afrika mit Waren. Man kann den Reichtum gut erkennen. Es gibt hier sogar Casinos im Stile von Las Vegas. Die Stadt wird hauptsaechlich von Indern und Zulus bewohnt. Auf den Fotos sieht man den indischen Markt, eine Moschee und unseren Kumpel Johnny, der uns ein Curry kocht.

Port St. Johns

Wir sind gerade in Port St. Johns im Eastern Cape. Diese Region ist eine der aermsten Suedafrikas. Hier kommt man sich richtig wie in Afrika vor. Das Wetter ist tropisch feucht. Alles ist von einem Film von troepfchen ueberzogen, obwohl es nicht regnet.

Buccaneers Backpackers

Hier mal ein paar Foto von unserem echt coolen Hostel in Cintsa. Der Hammer, mitten in der Natur! Eine Oase zum entspannen.

Game Drive

Wir sind jetzt in Cintsa. Heute ist "Game Drive" angesagt: mit dem Gelaendewagen durchs Naturreservat auf der Suche nach Tieren.

Garden Route: Knysna

Heute haben wir die Garden Route hinter uns gebracht. Wir haben einen Tag in Knysna verbracht. Ich haette mir mehr davon erwartet, da mir viele Leute davon vorgeschwaermt haben. Es eine sehr entwickelte Gegend voller Ferienhaeuser.

Bye Bye Cape Town!

Unsere Zeit in Kapstadt neigt sich dem Ende zu... Ich musste diese Woche 3 Abschiedsparties machen. Jeweils eine bei beiden Firmen, fuer die ich gearbeitet habe und eine fuer alle Freunde. Ich bin sehr traurig, dass ich wieder nach Deutschland muss. Ich habe hier viele und auch einige sehr gute Freunde gewonnen, die ich jedoch bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen habe...

Montag geht es auf unsere grosse Suedafrika Tour ueber die Garden Route, durchs Eastern Cape, nach Durban, Swaziland, zum Krüger Nationalpark und schließlich nach Johannesburg.

Ausflug in den Norden

Dieses Wochenende haben wir einen groesseren Ausflug inklusive Uebernachtung mit dem Auto unternommen. Es ging in den Norden in die Gegend um Clanwilliam und Citrusdal. Dort sieht die Natur etwas anders aus als um Kapstadt, aber seht selbst...

Signal Hill

Heute waren wir auf dem Signal Hill. Von hier hat man eine exellente Sicht ueber grosse Teile Kapstadts. Auf dem einen Bild kann man schoen erkennen, dass wir tatsaechlich ueber den Wolken waren :)

...mal wieder ein Ratespiel!

Was hat Jani da am Strand gefunden?

I'm still alive!

Sorry,... dass ich so lange nix hab von mir hoeren lassen. In letzter Zeit hatte ich bei der Arbeit immer alle Haende voll zu tun und daher musste ich in der Freizeit immer kraeftig die gute alte "Sau" raus lassen. Dazu aber mehr, wenn ich wieder da bin ;) Nichts desto trotz hier einige ausgewaehlte Ereignisse im Schnelldurchlauf: Deutschland ist rausgeflogen bei der WM...

julie_spiel

annika_spiel

alle_spiel

...Annika und ich haben es uns ganz europaeisch bei der Weinprobe gut gehen lassen...

bigbany_wein

wein_kaese

anni_wein

anni_haus

...und auch mal ganz afrikanisch beim Mzoli's im Township...

menge1

menge2

fleischhaufen

bigbany

...schoene Gruesse, auch von den Kindern aus Kayelitsha.

kids1

kids2

kids3

Robben Island

Heute sind wir in aller Herr-Gotts-Frühe zum Clocktower aufgebrochen, um ja das erste Boot nach Robben Island, der Gefängnisinsel, auf der Nelson Mandela gefangen gehalten wurde, zu kriegen. Leider ist das schon voll und wir müssen eine Stunde später fahren und den vollen Preis von 150 Rand (ca. 18 Euro) berappen. Die Bootsfahrt ist alles andere als entspannt, da der Skipper Vollgas gibt, was in Kombination mit dem Wellengang zu einer unfreiwilligen 45 minütigen Achterbahnfahrt für den Magen wird. Auf der Insel angekommen werden wir in einen Bus verfrachtet und an allen sehenswürdigen Orten auf der Insel vorbeigefahren. Begleitet wird dies von Kommentaren des wohl lustigsten Südafrikaners, den ich bisher getroffen wurde, der als Touristenführer arbeitet und einer der Ex-Häftlinge, die wegen Mitwirkung am Befreiungskampf Südafrikas eingesperrt wurden, ist. Danach geht es zu Fuss weiter mit einem anderen Führer, ebenfalls ein Ex-Häftling, der uns durch das Gefängniss führt. Hierbei sehen wir auch Nelson Mandelas Zelle. Da die Schilderungen aus erster Hand kommen, kann man sich sehr gut ein Bild davon machen, wie es gewesen sein muss, zur Zeit der Apartheid im Gefängnis für politische Gegner der damaligen Regierung. Nach der Führung durchs Gefängnis haben wir noch etwas Zeit, die Insel zu erkunden und treffen, wie es der Zufall will, auf unsere Freunde die afrikanischen Pinguine. Dann gehts zurück aufs Festland, wo wir von zwei Robben in Emfang genommen werden, die gerade ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen, dem sich Kratzen.

clocktower

 

boot

 

kirche nummer eins

 

kirche nummer zwei

 

gruppenzelle

 

Nelson Mandelas Gefaengniszelle

 

Pinguine

 

Kratz Dich, Robbe!

Robbeninsel

Es ist Wochenende und die Unternehmungslust machts sich breit. Irgendwie werde auch ich immer mehr davon angesteckt ;) Es geht nach Hout Bay, wo man für 4 Euro eine Schiffahrt buchen kann, die zu einer Robbenkolonie geht. Das Schiff hatte sogar einen coolen Glassboden, furch den man den Meeresgrund betrachten konnte. In meiner Zeit hier habe ich ja nun schon einige Robben gesehen und bin zu dem Schluss gekommen, dass diese Tiere tatsächlich 50 % ihrer Zeit damit beschäftigt sind, sich zu kratzen. Den Rest der Zeit verbringen sie damit langsam zu schwimmen und sich dabei immer zu rollen; das sieht so ähnlich aus, wie wenn sich Schweine suhlen.

hafen

 

boot

 

berg

 

robben

 

fenster

 

robben anni jano

Tafelberg

Endlich ist es soweit. We are going to Table Mountain! About time. Von unserem Haus sind es ca. 15 Minuten bis zur höchstmöglichen mit dem Auto erreichbaren Stelle. Ways are short in Cape Town. Von dort fahren wir mit der Seilbahn auf die Spitze, die man nich wirklich Spitze nennen kann. Das liegt daran, dass der Tafelberg ungleich anderer Berge oben drauf flach ist. Auf dieser "Tafel" kann man dann nach Herzenslust umher wandern. Danach gehts noch gepflegt an den Strand im Norden. Von dort kann man den Tafelberg auch noch mal gut sehen.

seilbahn

 

seilbahn

 

spalt

 

klettermaxe

 

wings

 

stranda

 

strandaj

Nummernschildwechsel

Annika ist jetzt offiziell gemeldete Halterin eines Autos mit Kapstaedter Nummernschildern.

World of Birds

Heute waren wir in einem Vogelpark in der Naehe von Hout Bay. Der Unterschied zu einem deutschen Vogelpark ist der, dass praktisch kein Vogel eingesperrt ist und man als Besucher auf einem Rundweg durch alle, voneinander durch Doppeltueren getrennten, Gehege geleitet wird und so mit den Tieren in Kontakt kommt. Voegel sind in der Regel allerdings nicht so kontaktfreudige Tiere, ganz im Gegensatz zu Affen. Deswegen hat man wahrscheinlich auch ein Affengehege eingestreut ;)

Paintball

Heute war ich das erste Mal in meinem Leben Paintball spielen. Ich haette nie gedacht, dass es SO VIEL Spass macht. Als alter Counter-Strike Spieler bin ich natuerlich theoretisch bestens auf dieses Spiel vorbereitet ;) Gespielt wurde in einem Waldstueck, das mit allerlei Bunkern ausgestattet wurde und auch sonst recht abwechslungsreich beschaffen war - nicht nur Baeume, auch allerlei Buesche, Unterholz, Wege etc. Die Baelle zwiebeln ganz schoen auf der Haut, wenn man sie abbekommt, deswegen durfte man auch unter 10 m auf niemanden mehr schiessen, woran sich aber keiner gehalten hat. Leider durfte ich wegen der Sicherheiutebestimmungen keine Fotos machen von dem Spiel selbst.

Cheese Festival

Heute waren wir auf dem Kaese Festival fuer ganz Suedafrika, ungefaehr eine Stunde Fahrt von Kapstadt entfernt. Dort gab es unzaehlige Staende, an denen man Wein und Kaese probieren konnte.

Umzug

Heute sind wir in ein groesseres, schoeneres, sichereres und doch billigeres Haus umgezogen . Das Grundstueck ist von einer hohen Mauer umgeben undwir haben ein elektrisches Tor :) Hier ein paar Fotos:

Freedom Day

Heute ist ein besonderer Tag in Suedafrika.... und ich muss nicht arbeiten :) Also komme ich mit Annika zu ihrer Arbeitsstelle, um mir mal ein Bild von dort zu machen. Wie es der Zufall will ist heute auch Generalversammlung, in der die Leute aber nur die Haelfte der Zeit diskutieren - die andere Haelfte wird gesungen und getanzt. Das Beste war, als die neu gewaehlten Vorsitzenden aus dem Publikum nach vorne tanzten. Die Leute hier haben einfach nur gute Laune!

Auf den Fotos zu sehen: Annika und das Komitee, die hungrige Meute beim Anstehen zum Essen, Julie und ihre Lehrlinge beim Produzieren von Trinkglaesern aus alten Flaschen, das Gewaechshaus in dem sich die Frauen des Centers hoffentlich ihr Essen bald selbst zuechten, Muffins in der Produktion und die lustigen Xylophonisten.

Two Oceans Aquarium

Wir waren heute im Auquarium der 2 Ozeane (fuer alle die es noch nicht Wissen: In Kapstadt treffen der Indik und der Atlantik aufeinander). Hier einige Impressionen:

Mit von der Partie: Das Suchaquarium "Findet Nemo", ein riesen Hummer (bestimmt 1 m hoch), ein Punker Pinguin ("Was willste?"), ein Hai mit anderem faulen Fisch Huckepack und ein Schwarm, in dem nicht jeder mit dem Strom schwimmt.

Krank :(

Leider hat mich die auf 12 Grad eingestellte Klimaanlage nach einer Woche im direkten Luftstrom dahingerafft. Ich liege also im bett mit Fieber waehrend Annika und Saskia einen Ausritt machen.

ausritt

ausritt

Dort gabs auch einen Markt, auf dem man diese Kinderpuppen kaufen konnte, die Mama mal produziert hat:

markt

markt

Auf Dem Rueckweg gabs einige nette Ansichten aus dem Auto zu fotografieren:

landschaft

shacks

Suchbild

Kleines Spiel fuer Zwischendurch: Wo ist in diesem Bild der Fehler. Ich habe nicht schlecht gestaunt!

Kirstenbosch

Heute wollten wir eigentlich mit der Seilbahn auf den Tafelberg fahren, allerdings ist es dort oben zu windig gewesen und sie nicht fuhr. Naja, hab trotzdem ein schoenes Bild von der Stadt auf halbem Wege gemacht.

Also entschieden wir uns kurzerhand fuer den Botanischen Garten in Kirstenbosch. Es ist eine riesen Parkanlage und es gibt dort auch jeden Sonntag Jazzkonzerte. Hier ein paar Fotos, die ich niemandem vorenthalten moechte:

schildkroete

laufende huehner

bruecke

baum

vogelblueten

wolke berg

wolke berg 2

Partytime

Heute abend waren wir auf unserer ersten Houseparty und ich war das erste mal "angeheitert".

Die 4 lustigen 5

Die 3 lustigen 2

Just to let you know...

First of all... dem Auto gehts gut! War nix mit dem Motor, wir waren nur zu bloed, den Choke richtig zu benutzen. Der Mechaniker meinte, er habe noch nie einen Motor, der so gut in Schuss ist bei so einem Auto gesehen. Dann gabs heute Straussenfleisch in der Pfanne und es gibt mel ein Foto, um zu zeigen, was fuer geiles Obst man hier fuer 3,50 Euro kriegt. Man beachte, dass afrikanische Bananen gerade sind.

Hole in the ground

Nach einem Erlebnisreichen Tag bei der Arbeit, werde ich von meinen beiden Mitbewohnerinnen abgeholt. Wir wollen bei einer Freundin in Rondebosch "nur noch schnell" ein paar Sachen abgeben. Dort angekommen, bleiben Saskia und ich im Auto damit es schneller geht. Nach einiger Zeit wundern wir uns echt, wo Annika geblieben ist. Ich versuche sie anzurufen, ihr Handy klingelt auch, allerdings auf dem Fahrersitz vor mir :/ Nagut, dann muss ich mich eben auf die Suche machen. Ich laufe ein paar Häuser ab, weil ich nicht genau gesehen habe, in welches sie gegangen ist (war noch in deren WG). Hmmm keine Namensschilder - weder an Klingel, noch an Briefkasten - und das bei Mehrfamilienhäusern. Naja, zurück ins Auto, weiter warten. Irgendwann nach einer Ewigkeit kommt Annika dann an. Sie war im Treppenhaus eingeschlossen. Tja, sowas geht nur in Südafrika, mit den tollen Alarmsystemen. Sie hat anscheinend wieder an der Wohnung geklopft, doch wurde nicht gehört und konnte erst befreit werden als jemand anders ins Haus wollte. So jetzt schnell nah Hause, es ist ja schon spät und die Aktion dauert schon wieder viel zu lange. Doch was ist das, die Zündung geht nicht! Argh! Nochmal probieren, vielleicht liegts ja am "immobilizer" (is so ne Sicherheitswegfahrsperre). Geht wieder nicht. Naja, dann eben anschieben. Ich schiebe das Auto also an, Annika lässt den Gang kommen und das Auto gibt ein paar Laute von sich. Doch jetzt kommt übelster Rauch aus dem Motor und es riecht nach Benzin! Nein! Wir haben das Auto doch erst ein paar Tage! Tja, hilft ja alles nix: erstmal den Verkäufer anrufen. Is echt ein netter Kerl. Doch er sitzt irgendwo fest und kann uns nich helfen. Wir sollen der Versicherung bescheid sagen. [Jetzt spielt sich unglaublich viel hin und her ab, wer uns abholen soll er oder die Versicherung etc.] Als nach geraumer Zeit endlich raus ist, wie wir alles regeln, fragt Annika noch "Wer hat denn jetzt den Autoschlüssel?" Ich habe ihn in der Hand und rufe: "Ich!" Da entgleitet mir der Schlüssel und ich höre noch das Geräusch, wie der Schlüssel eine Blätterschicht durchbricht. Doch Moment mal, Blätter? Ich steh doch an der Strasse auf dem Bordstein. Wenn hier ein Schlüssel auf den Boden fällt, müsste das ein metallisches Geräusch geben. Als ich nach unten gucke, sehe ich das Dilemma: Der Schlüssel ist in ein Loch im Bordstein gefallen. Ich denke: "Hoffentlich ist das nicht Tief. Ach wird schon nicht, sieht ja so harmlos aus." Aber leider ist es sehr tief. Meine Hand passt kaum rein, weil es so schmal ist, so dass ich den Schlüssel, den ich vor lauter Blättern und Kellerasseln nicht mal sehen kann, nicht erreiche. Ich dursuche also die Gegend nach einem Stock und denke die ganze Zeit: "Das darf doch jetzt echt nicht wahr sein. Erst der ganze Stress mit dem Auto und jetzt noch das." Ich finde auf einem nahegelegenen Müllhaufen eine Latte. Doch auch damit habe ich irgendwie keinen Erfolg. Doch da kommt auch schon Annika, der ich die Sache schildere und die nach einiger Überzeugung auch glaubt, dass ich sie nicht veräppeln will. Sie kann mit ihren dünnen Handgelenken zum Glück weiter in das Loch fassen als ich und kriegt den Schlüssel auch dort raus. Puh! DANKE! [Warten, Auto weg bringen, Nach Hause fahren] Die ganze Aktion dauerte von 17:15 h bis 21:15 h und sollte nur 30 min. dauern... und was mit dem Auto ist, erfahren wir morgen.

Basar

Auch heute haben wir einen kleinen Ausflug unternommen zu einem Markt im Umland von Kapstadt, der eher von der moslemischen Bevölkerung genutzt wird. Es gab sogar leckere Süßigkeiten.

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Abends haben wir gegrillt und ich habe in alter Giovannimanier das beste Grillfeuer seit langem in Gang gesetzt - im neu erworbenen Grill.

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Tour ums Kap

Wir haben jetzt ein Auto: ein wahnsinns 91er Toyota Conquest.

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Zur Feier des Anlasses haben wir gleich erstmal ne Tour ans Kap gemacht. Dabei haben wir uns öfter mit dem Fahren abgewechselt. Linksfahren ist eigentlich nicht so schwer, bis auf Abbiegen an einer Kreuzung, wenn keiner vor einem abbiegt, dem man nur nach zu fahren braucht und in der Mitte der Spur zu bleiben, da man als eingefleischter Rechtsfahrer dazu neigt, nach links - also an den äußeren Fahrbahnrand - abzudriften. Die Statione unseres Trips, für Leute, die sie im Reiseführer oder auf Google Earth nachvollziehen wollen: Camps Bay - Haut Bay - Chapman's Peak Drive - Noord Hoek - Kommetjie - Straussenfarm - Cape of Good Hope Nature Reserve - Simons Town - Boulders Beach - Fish Hoek - Muizenberg - Cape Town. Ich hatte mir fest vorgenommen auf der Straussenfarm ein schönes Straussenei zu Speisen. Leider hatten sie dort nur das Fleisch im Angebot. Lamer! Hier ein paar Fotos:

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Cape Town Jazz Festival

Heute waren wir auf dem freien Konzert des Cape Town Jazz Festivals.

Saskia arrived

Saskia ist angekommen und unser Trio ist komplett.

Braai

Heute haben wir im Hinterhof gegrillt. Es gab Rindfleisch, dass hier günstiger ist als in Deutschland. Man sagt hier nicht "barbeque", sonder "braai" (Afrikaanses Wort).

Waterfront

Heute haben wir ein wenig die Waterfront (restauriertes Hafenviertel) unsicher gemacht, ein beliebtes Ziel für Touristen. Dort gibts viele Restaurants, Cafes und Einkaufmöglichkeiten... achja und in der Sonne asselnde Robben. Fotos:

Hausfront

Hausfront

Internet...

...gibts hier nur in Internet Cafes. Die wenigsten habe einen Festnetz-, geschweige denn Internetanschluß, zu Hause. Die billigste und am weitesten verbreitete Art zu kommunizieren sind SMS.

Busse

Heute sind wir zum Strand gefahren mit einem Beförderungsmittel der etwas anderen Art. Es gibt Kleinbusse, die den ganzen Tag die gleiche Route auf und ab fahren. Gefahren werden die Busse von Schwarzen, die voll laut Techno oder Rap hören. Einer lenkt den Bus und einer hängt die ganze Zeit aus dem Fenster und schreit Leute, die vorbei gehen, an in welche Richtung er fährt. Wenn man die Hand hebt, hält er an und man muss schnell einsteigen. Der Bus wird meistens um das 2-2,5 fache an Personenanzahl überladen. (Die hören wirklich nicht auf, Leute aufzusammeln). Dieser Service wird hauptsächlich von Schwarzen genutzt, so dass man meistens zwischen zwei etwas korpulenteren Mamas (hier kein negativer Ausdruck, ich wurde auch schon 'Papa' genannt) sitzt, die sich lauthals auf Xhosa (die witzigst klingende Sprache, die ich bisher gehört habe) unterhalten. Hier ein paar Fotos vom Strand:

Fehlalarm

Abends meint Annika, es sei besser den Alarm auch nachts beim Schlafen scharf zu machen. Ich also ran ans Werk... "Wie war das doch gleich. Das kann doch nicht so schwer sein!" Ich stelle ein bisschen an der Alarmanlage rum (Trial and Error), auf einmal geht eine Sirene, die so laut ist, dass bestimmt die ganze Strasse senkrecht im Bett steht, los. Nachdem ich die Schrecksekunde überstanden habe, gebe ich schnell den Code ein und die Alarmanlage gibt zum Glück Ruhe. "Wird schon keiner gehört haben", denke ich und krieche schnell zurück zu Annika ins Bett mit den Worten: "Ich glaube, man kann die Alarmanlage nachts doch nicht scharf stellen *räusper*". Jetzt nur noch schnell einschlafen... Auf einmal hört man ein Auto heranrasen und Stimmen vor der Haustür. Ich denke mir "Das sind bestimmt nicht die Jungs von der 'Armed Response', einfach ignorieren." Dann werden die Stimmen lauter. Ich stehe auf, gucke den Flur herunter und sehe den Lichtkegel einer Taschenlampe. Spätestens jetzt dämmerts mir: Der Alarm ist wohl doch jemandem aufgefallen. Als ich die Tür öffne stehen da zwei bedrohlich aussehende Security Guys von der 'Armed Response'. Peinlich. Der eine Typ fragt mich gleich aus, was ich in dem Haus wolle, wer ich bin etc. Ich erkläre, dass ich gerade aus Deutschland hergezogen sei und beim ersten Mal, dass ich in meinem Leben eine Alarmanlage bedient habe einen klitzkleinen Denkfehler gemacht habe. Dann frage ich mein sichtlich aufgebrachtes Gegenüber, ob er mir nicht erklären könne, wie die Alarmanlage funktionert, woraufhin er nur trocken antwortet: "Ich weiss nicht, wie Alarmanlagen funktionieren, ich weiss nur, wie das hier funktioniert!" (und zeigt auf seine Pistole). Erst jetzt wird mir bewußt, dass er bereit war, auf den vermeindlichen Einbrecher zu schießen.

War gerade einkaufen...

Vielen Dank an den Autor der Seite, auf der ich noch vor ein paar Monaten gelesen habe, dass Südafrika eines der billigsten Urlaubsläder für Deutsche ist. Die Waren im Supermarkt sind mit Nichten billiger. Im Großen und Ganzen ist es hier genauso teuer wie in Deutschland, eher teurer. Naja, dann ernähre ich mich eben von Reis im 4 kg Pack, Huhn im 2 kg Pack und gefrorenem Gemüse im 1 kg Pack (also genauso wie in Deutschland :) ).

Das Haus

Es ein altes Haus aus der Kolonialzeit mit antiken Möbelstücken. Dazu hat es einen kleinen Vorhof mit einer Bank und einen kleinen Hinterhof mit Gartenstühlen. Das interessanteste ist, dass er anders als die Häuser in Deutschland eine Alarmanlage hat. Wenn man so ein Teil noch nie bedient hat, ist es echt schwer die Abfolge der Bedienschritte einzuhalten ;) Hier ein paar Fotos vom Haus:

Hausfront

Hausfront

Hausfront

Hausfront

Reise & Ankunft

Flug: Hannover-Paris-Johannesburg-Kapstadt Hannover: Manche Gepäckstücke werden zweimal gescannt, ich muss meine Mehrzweckzange da lassen und ein auffälliges Slotblech wird neugierig beäugt - darf es dann aber doch mitnehmen, nachdem ich erklärt habe, um was es sich handelt Paris: Alle Gepäckstücke werden nur einmal gescannt, Slotblech fällt auch hier auf, darf es dann aber auch mit auf den Flug nehmen (Warum nehme ich eigentlich ein Slotblech mit nach Afrika?) Johannesburg: Ich sage vor dem Sicherheitscheck schon zu Annika: "Pass auf gleich finden sie das Slotblech in der Jacke!" - Falsch gedacht. Die Jungs hier sind einfach etwas lässiger drauf und lassen mich mit einem länglichen Metallteil in meiner Jackentasche ins Flugzeug steigen. 1. Erklärung: Es waren vor mir gerade 10 andere Leute mit Slotblechen in der Tasche dran und es war den Security Guys einfach zu blöd zum elften Mal was zu sagen. 2. Erklärung: Es lag daran, dass einfach keiner auf den Monitor vom Scanner geschaut hat, während mein Gepäck durchlief (die Leute hier sind einfach ein bisschen (nennen wir es mal) "sorgloser" als die Europäer ;) Wir müssen zum Flughafen für Inlandsflüge wechseln. Da ich etwas verloren umher irre, bietet sich ein hilfsbereiter junger Mann, der eine Jacke mit der Aufschrift "Official Porter" trägt, an, mir meine Wagen mit den Koffern zu schieben, da er ja wisse, wo man lang muss! Leider verläßt ihn auf halbem Wege die Lust, diesen - doch etwas weiten (500 m)- Weg vollständig zu beschreiten und er hört einfach mitten zwischen den beiden Flughäfen auf einem Bürgersteig an, will sein Geld haben und meint "Jetzt nur noch gerade aus und dann bei B27 rechts rein." ...ja, wenn einen die Lust verläßt... Nach dem einchecken (s.o.), auf dem Weg zum Flugzeug (der hier wie in allen südlichen Ländern nicht über eine Gangway, sondern über Bustransfer zur Rollbahn abläuft), fällt mir eine größeren Gruppe von Flughafenarbeitern auf, die bei dem Gepäck chillt bis der Notartzt kommt. Ich hoffte, dass es nicht unser Gepäck war, doch es war unser Gepäck. Als wir im Flugzeug saßen, sagte der Captain, dass es noch ein Problem beim Verladen gäbe *huestel*. Dann folgten zum Unmut meiner Mitinsassen, die scheinbar alle wichtige Geschäftstermine in Kapstadt wahrzunehmen hatte, alle 10 Minuten Statusberichte vom Captain bezüglich des Verladens: "Meine Damen und Herren, es scheint an einem Container zu liegen, der zu schwer ist.", "Meine Damen und Herren, Sie dürfen jetzt ihre Handys wieder anschalten und in Kapstadt anrufen bei von wem auch immer sie erwartet werden. Es kann noch ein bisschen dauern.", "Meine Damen und Herren ich habe 'kind of good news' für Sie: Der Container wurde jetzt aufgebockt, aber irgendwie scheint es immer noch Probleme beim Verladen zu geben".... naja, eine 1 h und 10 min später konnten wir dann endlich starten. Kapstadt: Hammer Wetter! Wir werden von Solomon abgeholt, einem Studenten von Annikas Professorin. Ab jetzt prasseln neue Eindrücke auf mich herein: 1) Die Leute fahren alle links, was sehr verwirrend ist, weil ich andauernd denke, dass wir gleich einen Unfall bauen. 2) Solomon beeindruckt mich sehr. Er erzählt von seiner Heimat Eritrea, in die er nicht zurück kann, wegen der politischen Instabilität und dass er dort sogar in der Basketballnationalmannschaft gespielt hat. 3) Die Straßen sind teilweise von Meeren von Papphütten gesäumt. Sowas hatte ich zwar schon im TV gesehen und wurde mir schon in Erzählungen beschrieben - aber Junge, nichts kann dich darauf vorbereiten, wenn Du es erst einmal mit eigenen Augen siehst! Dann gehts mit Annikas Professorin zum Haus.

Archiv 2006